2012

 

Der letzte Dienstabend 2012 eine Fackelwanderung

 

              

              

              

Am 7.12. stand der letzte Dienstabend für 2012 auf dem Plan. Bei herrlichem Winterwetter trafen sich über 20 Mitglieder zur angesagten Fackelwanderung vor dem DRK-Heim. Diese führte diesmal zum Mostschöpfle, gegenüber der Baarblickhütte.

Dort fand dann nach einer kurzen Aufwärmphase der eigentliche Dienstabend statt. Als wichtigster Punkt stand der Blutspendetermin am 20.12. auf der Tagesordnung. Hier gab es von der Blutspendezentrale schon die Information, dass es über die Weihnachtsfeiertage zu Engpässen kommen könnte, sollten die letzten Termine vor den Feiertagen nur ungenügend besucht sein.

Nach der Organisation dieses Termins bedankte sich die Bereitschaftsleitung bei den anwesenden Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit.

Zahlreiche Herausforderungen gab es  vor allem wegen der  Veranstaltungen der Heimattage. So kamen allein für die Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen fast 600 Einsatzstunden zusammen. Das ist fast das dreifache wie im Vorjahr. Aber durch die hervorragende Zusammenarbeit in der Bereitschaft konnten sämtliche Anforderungen erfüllt werden.

Zu dieser Fülle an Einsatzstunden kommen auch noch die Helfer-stunden für die Blutspendetermine, Altkleidersammlungen und natürlich auch Fortbildungen hinzu.

 

Dienstabend am 3.5. 2012 am Hüfinger Rathaus

 

                

                

                  

                

 

Ein etwas anderer Dienstabend fand am vergangenen Donnerstag vor dem Rathaus statt. Um möglichst realitätsnah üben zu können, wurden von Alexander Buttler und Maria Roßhardt zwei Mimen organisiert und sehr gut mit verschiedenen Verletzungen geschminkt.

Beim ersten "Verletzten" wurde eine Verpuffung beim öffnen eines Holzofens angenommen. Hierbei erlitt er Verbrennungen 3. Grades am rechten Arm. Die weitere Gefahr bestand darin, dass er bei der Verpuffung heiße Gase eingeatmet und dadurch Probleme mit der Atmung bekommen könnte.

Die Verletzungen wurden von den Rotkreuzlern richtig erkannt und auch dementsprechend versorgt.

Bei der zweiten Verletztendarstellerin wurde angenommen, beim gießen der Geranien am Brunnen vor dem Rathaus abgerutscht und mit dem Kopf auf den Brunnen aufgeschlagen zu sein.

Auch hier wurde das Verletzungsmuster richtig erkannt und die Kopfplatzwunde richtig versorgt. Weitere Verletzungen wie z.B. eine  Gehirnerschütterung können nur anhand des Verhaltens der Betroffenen vermutet werden und dementsprechend gehandelt werden.

Im  Anschluss gab es mit allen Teilnehmern noch eine Abschlussbesprechung. Mit einem positiven Resümee und  weiteren Tipps zur Versorgung der Verletzten wurde der Dienstabend beendet.

 

 

Übung der 2. Einsatzeinheit in Blumberg

 

     

     

 

An diesem sonnigen Samstagvormittag war in Blumberg das Signal vieler Einsatzfahrzeuge zu hören.

Die Helfer der 2. Einsatzeinheit und des DRK-Rettungsdienstes übten die Maßnahmen bei einem größeren Unglücksfall in einem Schulgebäude mit 27 Verletzten Personen. Die Zusammenarbeit der Retter vom MHD und DRK klappte hervorragend.

Die Übungsleitung hielt alle Beteiligten mit der eingespielten Lage immer in Bewegung und sorgte so für einen realitätsnahen Übungsverlauf. Dies wurde durch die gute Vorbereitung der "Verletzten" durch die Notfalldarstellung und das realistische Verhalten der Verletztendarsteller unterstützt. Vielen Dank allen Übungsteilnehmern für das große Engagement und die gezeigte Leistungsfähigkeit.  

 

Infoveranstaltung zum Thema Blutspenden im Wandel der Zeit

 

           

                       

             

             

 

Am 8.3. gab es im Hüfinger Bahnhofsaal einen hochinterresannten Vortrag zum Thema Blutspende.

Zu diesem Thema war Prof. Dr. Klüter aus Mannheim angereist. Obwohl es eine offene Veranstaltung war, zu der die Bevölkerung aus Hüfingen und dem Umland durch die Presse eingeladen war, blieb das Rote Kreuz unter sich.

Nach der Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende Kerstin Skodell, gab es von Prof. Dr. Klüter zunächst einen kurzen Rückblick in die Anfänge der Blutspende. Im Anschluss wurde den Teilnehmern der Weg der Blutkonserven nach der Blutspende aufgezeigt, sowie die notwendigen und aufwendigen Untersuchungen, bevor die Konserven für die Krankenhäuser bereitgestellt werden können.

Das Hauptthema dieses Abends war aber die Zukunft der Blutspende mit Blick auf den demographischen Wandel, also dem Älter werden der Bevölkerung. Da Blut auch in naher Zukunft nicht künstlich hergestellt werden kann, ist dies ein Thema mit dem sich die Blutspendezentralen schon seit geraumer Zeit befassen.

So wurden heutige Blutspendetermine ausgewertet. Anhand dieser Zahlen wurden dann Berechnungen vorgenommen, in dem das Älter werden der Bevölkerung, die Geburtenrate, so wie der Blutversorgungsbedarf der verschiedenen Altersgruppen berücksichtigt wurden.

Hierzu gab es dann überraschende Ergebnisse. So werden bis 2025 die Blutspendeergebnisse um knapp 7% zurückgehen. Das hört sich nun nicht unbedingt dramatisch an. Doch brauchen die Krankenhäuser und Kliniken fast 14% mehr Blutkonserven, da der Verbrauch von Blutkonserven mit der Älter werdenden Bevölkerung sprunghaft ansteigt.

So macht sich der DRK-Blutspendedienst heute schon Gedanken, wie wir dieses Defizit in Zukunft vermeiden können. Dies geht über die Werbung neuer Blutspender bis zu alternativen Operationsmethoden, bei denen weniger Blut benötigt wird.

Eines ist aber jetzt schon sicher: Auch in naher Zukunft werden wir auf sie als Blutspender angewiesen sein, um anderen zu Helfen.

 

Dienstabend vom 02.02.2012: Umgang mit Drogenkonsum (Erkennen, Umgang mit unter Drogen stehenden Personen)

 

 

                             

                         

                         

                           

                        

                        Bildquelle: Broschüre Rauschgift - Ohne mich!

 

Ein Dienstabend der besonderen Art fand am vergangenen Donnerstag im Hüfinger Bürgerhaus Krone statt.

Herr Hechinger von der Polizeidirektion Villingen-Schwenningen, zuständig für Rauschgift- und Bandenkriminalität referierte vor über 50 Rotkreuzlern zum Thema Erkennen und Umgang mit Drogensüchtigen. In über eineinhalb Stunden setzte er sich mit den Mitgliedern des Roten Kreuzes, die übrigens aus dem ganzen Kreisgebiet zu diesem Thema erschienen waren, auseinander.

Gerade jetzt zur Fasnetzeit ist das Thema Drogen wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Hierzu gehören aber nicht nur die "harten" Sachen, wie Heroin oder Kokain, sondern auch "Alltagsdrogen" wie Medikamentenmissbrauch, Alkohol oder Tabak und die sogenannten Partydrogen. Auch K.O.-Tropfen sind an Fasnetveranstaltungen ein Thema. Hierzu gab es Tipps wie z.B. sein Getränk niemals aus den Augen zu lassen. Aber sollte es doch mal passiert sein, wie verhält man sich dann als Betroffener, sowie als Ersthelfer oder Sanitäter?

Weiter Themen:

Wie erkenne ich ob jemand Drogen zu sich genommen hat?

Wie verhalte ich mich im Einsatz, wenn Verdacht auf Drogenkonsum besteht?

Woran erkenne ich, ob jemand in meiner Familie oder Bekanntenkreis Drogen nimmt?

Zur Sprache kam aber auch, wie sich Drogenabhängige in ihrer Persönlichkeit verändern und welche gesundheitlichen Risiken sie eingehen. Diese gehen von Aids bis hin zu irreparablen Schäden durch den langzeitigen Drogenmissbrauch.

Nach einer anschließenden Diskussionsrunde konnten die Teilnehmer mit einer Fülle von Informationen den Nachhauseweg antreten.

 

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